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Der Schottenhof ist eine im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstörte Wohnanlage in Mainz von 1872–1876, die ursprünglich nach Plänen von Stadtbaumeister Eduard Kreyßig errichtet wurde. Die in der Altstadt gelegenen, heute in zwei Teilen getrennt stehenden Gebäude sind in der Liste der Kulturdenkmäler der Stadt Mainz enthalten.
Unsere Aufgabe für das heute noch bestehende Gebäude Stefansplatz 1 (ehemaliger Ostflügel des Schottenhof) war die Herstellung einer großen Anzahl von denkmalgerechten Holzfenstern und Hauseingangstüren, sowie der Innenverleistung und Innenfensterbänke aus Massivholz.
Weiterhin haben wir die fachgerechte Montage bei diesem Projekt übernommen.

Das imposante Wohnhaus wurde nach Plänen von Stadtbaumeister Eduard Kreyßig (1830 -1897) errichtet. Der Name „Schottenhof" geht zurück auf die Bauherren, den Mainzer Bürgermeister und Musikverleger Franz Philipp Schott, sowie seine Ehefrau Betty, geborene Edle von Braunrasch. Beide brachten die Wohnanlage in eine Stiftung ein.
2007 wurde das Anwesen von der Schott-Braunraschen Stiftung an den Immobilien-Unternehmer Alexander Gurgiel (Stuttgart) verkauft. Unter Einsatz von Städtebauförderungsmitteln der Landeshauptstadt Mainz, des Landes Rheinland-Pfalz und des Bundes nahm der neue Eigentümer eine umfassende Sanierung in Angriff. Dazu gehörte auch die Wiederherstellung der im 2. Weltkrieg zerstörten beiden oberen Geschosse des Gebäudes.